Reiner Mathar, Mitarbeiter im Hessischen Kultusministerium und Landeskoordinator des Projekts „Umweltschulen"

Reiner Mathar ist das neueste Jurymitglied des HSE-Schülerwettbewerbs. Er freut sich darauf, zahlreiche kreative Arbeiten aus den verschiedensten Bereichen mit seinen Kollegen kennen zu lernen. Als Schnittstelle zum Projekt „Umweltschulen“ möchte Reiner Mathar neben seiner Tätigkeit als Juror Schulen, die am Sonderpreis „Klimaschutz in der Schule“ teilnehmen möchten, beratend zur Seite stehen und sie auf ihrem Weg zum Klimaschutz begleiten.
Reiner Mathar arbeitete lange als Lehrer für Chemie und Politik, bevor er 1995 zum Kultusministerium wechselte. Der frischgebackene Juror engagiert sich nur zu gerne beim NATURpur-Award: „Ich finde es toll, dass Schüler dazu angeregt werden, Zukunftsideen zu entwickeln und die Entwicklung des Klimaschutzes selbst in die Hand zu nehmen.“ Der ehemalige Lehrer findet es besonders wichtig, Schüler frühzeitig an den Klimaschutz heranzuführen. Dabei sollte das Engagement aber keine Eintagsfliege bleiben, sondern langfristig ein Teil des Schulalltags werden. Unter den zahlreichen Ideen der früheren Award-Teilnehmer hat der 60-Jährige bereits sein Lieblingsprojekt gefunden. „Lydia Heidemann hatte die Idee, eine Lampe zu entwickeln, die aus einfachsten Mitteln bestehen sollte“, sagt er. Heute werden in Indien genau solche Lampen hergestellt. „Es ist toll, dass Ideen, die junge Leute heute entwickeln, schon morgen über die Grenzen hinaus Anwendung finden“, erzählt Mathar begeistert.
Für die Teilnehmer am NATURpur-Award hat das neue Jurymitglied einen guten Rat: „Die Schüler sollten anfangen frei zu denken und die klassischen Wege verlassen – eben einfach mal ’herumspinnen’. Es geht nicht darum, Vorhandenes zu ändern, sondern das Energiesystem neu zu erfinden und innovative Ideen zu entwickeln.“




