Projektverwaltung:

Silke Hansen

Silke Hansen

Hessischer Rundfunk, Leiterin Wetterredaktion

Silke Hansen ist bereits seit 2009 festes Mitglied in der NATURpur-Jury. Jedes Jahr ist sie immer wieder über den Einfallsreichtum der Teilnehmer erstaunt und freut sich auf die vielen kreativen Arbeiten rund um den Klimaschutz. Neben ihrer Tätigkeit als Jurorin engagiert sich die ehemalige Sportreporterin als Expertin für den Award. Als Ansprechpartnerin bei allen Fragen rund um das Thema Klima steht sie den Schülern helfend zur Seite. Auch die anderen Jurymitglieder helfen als Experten  für bestimmte Themenbereiche den Jugendlichen gerne bei kniffligen Fragestellungen.

In ihrem Beruf ist Silke Hansen schon viel herumgekommen. Nach ihren Anfängen als "Wetterwoman" beim heutigen Radiosender SWR 3 wechselte sie zum Fernsehen. Zunächst moderierte sie das Wetter beim SWR, später in der ARD. Drei Jahre lang reiste sie mit einem Formel-1 Team um die Welt, um sie in Wetterfragen zu beraten. Heute moderiert sich nicht nur das ARD-Wetter, sondern verantwortet es auch. Für den Schülerwettbewerb engagiert sie sich nur zu gerne, denn sie sieht in ihm einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Jugend. „Der NATURpur-Award animiert Jugendliche nicht nur dazu, sich über Umwelt- und Klimaschutz Gedanken zu machen, sondern setzt die besten Projekte auch gleich um“, sagt die 42-Jährige. So könnten die Schüler hautnah erfahren, wie ihre Ideen im Alltag Anwendung finden. „Nicht jede Idee verändert die Welt grundlegend, aber sie lenkt die Entwicklung ein Stück weit in die richtige Richtung.“

Die Sonderpreisgewinnerin aus dem Jahr 2009/2010, Lydia Heidemann, hat es Silke Hansen mit ihrer Solarlampe besonders angetan. „Das Projekt ist ein großartiges Beispiel dafür, wie Ideen konkret angewandt werden können“, sagt die Jurorin. Vor wenigen Wochen wurde in einem indischen Dorf mit dem Nachbau der Lampen begonnen. Manchmal fiele es ihr richtig schwer zu entscheiden, welches Projekt das Beste ist. Den zukünftigen Teilnehmern des NATURpur-Awards rät die Wiesbadenerin zu viel Spaß und Phantasie. „Die Idee kann durchaus schlicht sein, muss kein weltumspannendes Großprojekt sein. Ganz im Gegenteil – manchmal sind es die kleinen Dinge, wie eine Solarlampe aus Recyclingmaterialien, die die Welt ein bisschen besser machen.“