Erneuerbare Energien und die Photovoltaik-Anlage der HEMS
"Die Energiepolitik der Landesregierung orientiert sich am Ziel der Nachhaltigkeit und der Vorsorge für die kommenden Generationen. Dazu sind ein möglichst sparsamer, rationeller und umweltverträglicher Energieeinsatz und die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energien unverzichtbar. Wir haben uns deshalb zum Ziel gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent auszubauen.“
Silke Lautenschläger - Schirmherrin des NATURpur-Awards, Hessische Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Dass dieses Ziel nicht mehr unrealistisch ist, nach Jahren einer z.T. extrem ideologisch geführten Diskussion, ist mittlerweile allen Beteiligten am Energiediskurs klar. Unser Energieversorgungssystem wandelt sich! Und der Streit darüber, wie schnell das möglich ist, bringt nicht wirklich weiter. Diese Debatten sind wahrlich lange genug geführt worden.
Mittlerweile haben in praktisch allen Bereichen „Erneuerbarer Energien“ technische Systeme die Marktreife mehr als erreicht: die aktuelle Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland in diesem Bereich belegt das eindrucksvoll (280.000 im Jahr 2008; Quelle: BMU).
War es früher ein extrem zentralisiertes Energieversorgungssystem, mit wenigen Großunternehmen, die die Ware Energie häufig aus weit entfernten Regionen dieser Welt, weitgehend unbedrängt an den Kunden geliefert haben, so stellt sich die Situation in dem neuen Energieversorgungssystem völlig anders dar!
Dieses neue Energieversorgungssystem der Zukunft wird eine grundsätzlich andere politische und wirtschaftliche Strukturen haben. Es wird ...
... geprägt sein durch eine sehr große Vielfalt unterschiedlichster Technologien.
... trotz des Desertec-Projektes – nicht in erster Linie auf großtechnologischen Anlagen und Übertragungssystemen beruhen.
... dezentral, auf kommunaler und regionaler Ebene entwickelt und verwaltet werden.
... regionale Behörden, regionale Energieversorgungsunternehmen, regionale Ingenieurbüros und Handwerksbetriebe mit dem Aufbau und der Organisation beauftragen.
Gleichwohl wird dieses neue Energieversorgungssystem technisch nicht einfacher sein. In seinem technologischen Aufbau ist eher komplexer, nicht zuletzt wegen der enormen Vielfalt der unterschiedlichen Techniken.
Um dieses System zu entwickeln, zu verwalten und zu organisieren braucht man deshalb gut ausgebildete Fachleute, mit einer soliden naturwissenschaftlich-technischen Bildung.
Aus diesem Grund haben Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Elektrotechnik und Datenverarbeitungstechnik der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule Darmstadt, einer berufsbildenden Schule für Elektro- und Informationstechnik, in den letzten 3 Jahren in mehr als 30 verschiedenen Arbeitsgruppen eine virtuelle Lernplattform für „Erneuerbare Energien“ entwickelt:
„Erneuerbare Energien und die Photovoltaik-Anlage der HEMS“
- Internetportal und Unterrichtsmaterial (Virtuelles Lernen) -
www.hems-renewables.de
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