Klimamesse
Klimaschutz durch Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energiequellen braucht Öffentlichkeitsarbeit. Die Marktkräfte in diesem Bereich sind zu zersplittert und/oder zu schwach oder arbeiten gegeneinander. Deshalb ist jeder Informationsbaustein wichtig, der im Sinne des Klimaschutzes aufklärt und auf Änderung des Verhaltens hinwirkt.
Das haben Schülerinnen und Schüler der Albert Schweitzer Schule in Alsfeld erkannt – und gehandelt. Sie führten 2007, unterstützt durch ihren Biolehrer, zweimal eine Klimamesse an ihrer Schule durch. Das war nicht nur lehrreich für alle Schüler der Schule.
„Mit der Messe wollten wir erreichen, dass mehr Menschen lernen, wie man eine lebenswerte Umwelt behält und errichtet.“, schreiben die Schüler selber.
Themen der Messe waren das Ausmaß des Klimaproblems, die Umweltverschmutzung und natürlich die Alternativen. Da ist zunächst der Schulbau selber, der im Passivhausstandard errichtet wurde und damit kaum mehr Heizenergie benötigt. Informiert wurde über Windenergie, Solare Stromerzeugung, Sonnenkollektoren, alternative Antriebe im Verkehr, Stromerzeugung durch Wasserkraft, Wirkungsgrade von Kraftwerken und vieles mehr.
