Projektverwaltung:

Die Glühbirne ist tot...es lebe die LED! Einsparpotenziale elektrischer und thermischer Energie.

1. Preis in der Kategorie: Oberstufe/Berufsschule
Teilnehmer: Flora Kahlhöfer, Mareike Dörr, Anna Rosmanitz, Lukas Atkinson, Till Langbein, Michael Matz, Stephan Amann, Adrian Elfert, Jonathan Klos, Nico Rosmanitz, Tabea Wilke, Laura Neisius
Betreuender Lehrer: Dr. Dieter Hoffmann
Schule: Main-Taunus-Schule, Hofheim

Projektzusammenfassung:
Ausgangspunkt
Das" Glühlampenverbot" der EU im September 2009 war der Anlass, in der fächer- und stufenübergreifenden NaWi-AG sich einmal mit dem Thema "Energie-Effizienz" näher zu beschäftigen. Direkt in der MTS wollten wir nach Einsparpotenzialen elektrischer und thermischer Energie suchen.
Projektziele
Die großen Ziele waren:
- Einen effizienten Beitrag in der MTS zu finden zur Einsparung elektrischer Energie und damit zur Reduzierung der CO2-Emission bei der Kohleverstromung mit dem Ziel der Klimastabilisierung.
- Senkung der Betriebskosten der Schule angesichts steigender Strompreise zu erreichen.
- Besseres Licht durch flexible Steuerung und Anpassung an physiologische Fakten zu bekommen.
- Den Wärmehaushalt der Schule zu analysieren und mögliche unnötige Verluste zu belegen.
- Die bisherigen Anstrengungen des Kreises im Sinne energetischer Nachhaltigkeit zu dokumentieren.
Projektverlauf
Wir haben zunächst die gängigen Lichtquellen vergleichend messtechnisch untersucht hinsichtlich Energie-Effizienz, Toxizität der Inhaltsstoffe (Umweltverträglichkeit), Lichtqualität, Emission von Elektrosmog und weiterer Faktoren.
Energiesparlampen im Vergleich - wirklich alles öko?
Mithilfe hochwertiger Messinstrumente wie Hochfrequenz-Scanner, Luxmeter, Wattmeter, Diodenarray-Spektrometer, Ultraschall-Empfänger, IR-Thermometer, Quecksilberbestimmungs-Röhrchen haben wir Energiesparlampen, Leucht-stoffröhren, LED-Lampen, Halogenlampen und normale Glühbirnen vergleichend untersucht.
Fazit: Wir meinen, Energiesparlampen verdienen gar nicht das Siegel "öko"!
Die gemessene hohe energetische Effizienz der neuen weißen LEDs führte uns zu der Überlegung, welches finanzielle Einsparpotenzial in einem 1:1 Austausch der Leuchtstoffröhren gegen LED-Röhren stecken könnte. Die Stromkosten werden mehr als halbiert, Anschaffungskosten sind sehr hoch.
Fazit: LED-Röhren statt Leuchtstoffröhren! Vor allem in den Fluren, in denen das Licht von früh bis abends brennt. Dort lohnt es sich in Kombination von Bewegungsmeldern. Es gibt kaum eine einfachere Methode, in der Schule sofort viel Energie und Geld zu sparen.
Wie steht es mit der Wärmeenergie in der MTS?
Schuljahr 2011/12 : neue Schüler, neues Thema - nämlich mithilfe einer Wärmebildkamera sollten die Wärmeverluste in dem Schulgebäude aus dem Jahr 1972 überprüft werden. Exakte Messungen erwiesen sich als sehr schwierig, da sehr viele Parameter die bunten Bildchen beeinflussen können. Wir betrachten unsere Ergebnisse eher nur als Hinweise.
Fazit: Traue keinem Thermografie-Bild, das du nicht selbst gefälscht hast!
Eine rasches Abstellen der gefundenen und dem Schulträger längst bekannten wärme-technischen baulichen Mängel ist nicht in Sicht - es fehlt schlicht das Geld.
Anstrengungen des Kreises
Wir haben uns natürlich auch informiert, was der Schulträger an energiesparenden Maßnahmen durchgeführt hat:
- Schulbücherei, Umkleidekabinen und Flure der Turnhalle sind mit LED-Röhren und Bewegungsmeldern ausgerüstet.
- Zwei Fotovoltaik-Anlagen mit 71 kW Peakleistung sind auf dem Schuldach installiert worden.
- Zwei Blockheizkraftwerke versorgen die Schule mit Strom und Wärme. Überschüssiger Strom wird geldbringend in das Netz eingespeist.

Downloads

Projektbeschreibung 1.0 MB

Projektbeschreibung 8.6 MB

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