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Stromgewinnung durch Niederschlag

3. Preis in der Kategorie: Oberstufe/Berufsschule
Teilnehmer: Markus R.
Schule: Otto Hahn Gymnasium, Ostfildern

Es gibt viele hohe Häuser im Land, nicht so hoch wie in Manhatten, aber immerhin. Allein das ZDF-Hochhaus auf dem Mainzer Lerchenberg hat stolze 13 Stockwerke. Wenn’s regnet, sammelt sich doch eine ansehnliche Menge Wasser auf dem Flachdach und wird dann durch Fallrohre nach unten geleitet. Einfach so.
Einfach so ! Dass muss Markus Reutter vom Otto-Hahn-Gymnasium in Ostfildern auch irgendwann aufgefallen sein. Und dann kam er drauf. Warum nicht ein Mini-Wasserkraftwerk in das Fallrohr einbauen und damit bei Regen elektrischen Strom erzeugen? So würde die potentielle Energie des Wassers auf ganz einfache Weise genutzt werden.
Markus Reutter hat eine der ältesten Techniken zur Gewinnung von elektrischer Energie untersucht – die Wasserkraft. Die Konzeption eines Kleinwasserkraftwerks in der Dachrinne eines Hauses besticht durch die Schlichtheit und die breite Anwendbarkeit. Die Bilder des von ihm aufgebauten Modells zeigen die Verwendung von einfachen Materialien, weisen aber auch auf Verbesserungspotentiale hin. Eine solche Wasserkraftanlage ließe sich praktisch in jedem Haus mit Dachrinnen realisieren, insbesondere sind natürlich höhere Häuser mit großen Dachflächen geeignet. Und besonders interessant könnte die Idee für Tropenländer werden mit den enorm hohen Niederschlagsmengen.

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Projektbeschreibung 2.7 MB