Wärmebedarf in öffentlichen Gebäuden
In Deutschland gibt es über 40.000 Schulen, die in völlig unterschiedlichen Gebäuden untergebracht sind: Gebäude aus der Gründerzeit, Nachkriegsgebauten, Stahlbeton-Bauwerke, Plattenbauten u.s.w. unterscheiden sich im Bezug auf ihren Wärmeenergieverbrauch stark.
Doch generell gilt Folgendes: 80 bis 90 Prozent der Gesamtenergie einer Schule werden für die Heizung benötigt, 10 bis 20 Prozent als elektrische Energie für Beleuchtung, Computer und andere Elektrogeräte. Bei den Energiekosten stellt sich die Situation wie folgt dar: 60 bis 80 Prozent der Gesamt-Energiekosten für die Heizung, 20 bis 40 Prozent für die Stromrechnung.
In Wohngebäuden, also in privaten Haushalten, werden zunehmend moderne Heizungsanlagen eingebaut und Maßnahmen für eine bessere Wärmedämmung ergriffen. Man senkt die Zimmertemperatur und vermeidet überhitzte Wohnräume. Auch bei der Lüftung achtet man darauf, dass nicht zu viel Wärme verloren geht. Man versucht, mit möglichst wenig Energie für die Heizung auszukommen und somit nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel zu schonen.
Wie stellt sich dies bei öffentlichen Gebäuden, insbesondere bei Schulgebäuden dar?
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